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13. Januar 2012

Union Berlin vermarktet erfolgreich Stadionanteile im Wert von über 2 Millionen Euro

Wieder einmal ist der kleine Club aus der Hauptstadt meiner Arminia voraus. Nicht nur, dass die Eisernen eine Liga höher aktiv sind. Union hat bei den Mitgliedern die Zehntausender-Marke erreicht und hat erfolgreich Anteile an seiner Stadionbetriebsgesellschaft, die bei den Berlinern in Form einer Aktiengesellschaft gegründet wurde, vermarktet.

Insgesamt 4.141 Personen und Unternehmen erwarben 5.473 Anteilsscheine zum Nennwert von 500 Euro und generierten so insgesamt 2.736.500 Euro. Zugelassen waren ausschließlich Mitglieder und Sponsoren. Damit liegen 43,88 % des Stammkapitals der AG im Streubesitz. Größter Einzelaktionär ist der 1. FC Union Berlin mit einem Anteil von 32,14 %.

Eine Interessante Variante auch für Arminia. Man hätte so den Ausverkauf, also die Beteiligung an der KGaA durch wenige, verhindern können. Es wurde jedoch bezweifelt, dass es überhaupt jemanden gibt, der in solch ein Bauwerk wie die Alm investieren will. Zumindest in Berlin scheint es aber genug treue Mitglieder zu geben, die etwas von ihrem Stadion besitzen möchten. Ich bin mir sicher, dass es bei Arminia ein zumindest ähnliches, wenn nicht sogar höheres Potenzial gibt. Unsere Planungen, bzw. Ideen wollten jedoch nicht nur die eigenen Mitglieder involvieren sondern darüber hinaus auch andere Interessenten ansprechen. Die Alm ist im Gegensatz zur Alten Försterei ein echtes Bielefelder Wahrzeichen.

Modelle, Anregungen, Ideen und die passende Kompetenz dazu gibt es in Bielefeld schon seit Jahren. Die Kritischen Arminen haben bereits entsprechende Konzepte vorgelegt und auch durch FiF (hier ein Hinweis in eigener Sache: FiF hat sein Vereinsvermögen an den DSC Arminia Bielefeld e.V. übertragen)  wurden genügend Vorschläge gemacht.

Vorhalten lassen muss ich mir wohl, mich weder im, bzw. mit dem Verwaltungsrat noch im Aufsichtsrat entsprechend durchgesetzt zu haben. Daher trifft mich mittelbar eine Mitschuld daran, dass wir nun unsere Lizenzspielerabteilung verscherbeln. Das ist kein gutes Gefühl.

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