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21. Dezember 2011

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Ausverkauf, die Letzte!

Wer mich ein wenig während meiner Amtszeit als Verwaltungsratsvorsitzender  beobachtet hat, dem ist sicher aufgefallen, dass ich den Sponsoren, allen voran Gerhard Weber und der Schüco KG immer positiv und offen gegenüber stand. Für viele war ich sogar oft zu nah dran an den Sponsoren. Auch meine, schon fast freundschaftliche Zusammenarbeit mit Ralf Schnitzmeier war immer wieder Ziel von konstruktiver aber auch polemischer Kritik aus meinem privaten Umfeld aber auch aus den Reihen der Mitglieder des DSC. Für mich war diese Kritik durchaus verständlich und ich habe oft versucht, meine Beweggründe mal mit Erfolg und mal mit Misserfolg zu erläutern. Nach dem gestrigen Abend wundere ich mich ein wenig. Die, die am lautesten schrien, betreiben diese Sponsorennähe ein wenig exzessiver.

Die gestrige Jahreshauptversammlung, an der gerade einmal 162 Mitglieder teilnahmen, lief wie ein Länderspiel. In seiner Eröffnungsrede versuchte Präsident Zillies mit viel Humor den richtigen Ton zu finden. Er stellte Vergleiche zwischen Zahnärzten und dem Patienten Arminia an und schwadronierte darüber, dass er und sein Präsidium erst einmal Ordnung in das System Arminia bringen mussten. Immerhin sei ihm das gelungen. Vorher, das schwang in seiner Rede durchaus mit, regierten also Chaos und Inkompetenz.

Finanzen des Rumpfgeschäftsjahres vorgestellt

Jetzt könnte man selbstverständlich meinen, dass ich mich angegriffen fühle. Nach der Vorstellung des Finanzberichts war ich jedoch beruhigt. Die anwesenden Wirtschaftsprüfer beschrieben grob die Rahmendaten und dann – zu meiner Überraschung – die Punkte, die bereits umgesetzt sind. Da fanden sich dann genau die Maßnahmen wieder, die die damalige Geschäftsführung unter Ralf Schnitzmeier und dem damaligen Aufsichtsrat der KGaA beschlossen und angestoßen wurden. Überhaupt roch es während der gesamten Veranstaltung nach Schnitzel, auch wenn es nur Partywürstchen gab. Reduzierung der Zinsen für die Bankdarlehen auf 2,75% oder die Aussetzung der Tilgung sind nur zwei Meilensteine, die während Schnitzmeiers Amtszeit erreicht wurden. Ebenso wie das Sponsoringpaket “Bielefelder-Weg-Partner”, das ebenfalls bereits im Sommer konzipiert und auf den Weg gebracht wurde. Während der gesamten Veranstaltung denke ziemlich ich oft “wer hat’s erfunden?”. Die Antwort gibt von den Protagonisten niemand. Keine Erwähnung derjenigen, die die Sanierung angestoßen oder die neue Satzung signifikant mitgestaltet, bzw. entwickelt haben. Stattdessen Vergangenheitsbashing.

Interessant ist die Reaktion von Schatzmeister Richter auf die Frage eines Mitglieds, ob man die Lizenz für die zweite Liga beantragen würde und das Darlehen von der DFL zurückzahlen könne, wenn es denn sportlich weiter so laufen würde, wie bisher. Zum ersten Mal ist Richter sprachlos. Ich bin darüber mehr als überrascht erschrocken.

Stadionausgliederung

Das in meinen Augen beste Konzept zur Sanierung, die Vermarktung von Anteilen an der Stadiongesellschaft, scheitert (mal wieder) an Formalien und der Sportförderung. Ich habe wie immer den Verdacht, dass man hier weder Investoren, die von außerhalb kommen, noch die Mitglieder wirklich beteiligen will. Ich war zumindest bis zum September über die Pläne zur Ausgliederung informiert und behaupte, dass es längst hätte umgesetzt werden können. Selbst dann, wenn die Sportförderung zurückgezahlt werden müsste. Mit einem guten Vertrieb, eine Agentur war bereits durch den damaligen Verwaltungsrat zur Präsentation eingeladen worden, hätte Arminia bundesweit kleine und große Anleger finden können. Der Verein und vor allem die Lizenzmannschaft wären so mittel-, bzw. langfristig saniert gewesen. Sicherlich, es wäre das Tafelsilber verkauft worden. Mein Angebot an das neue Präsidium, dieses Modell noch einmal vorzustellen, blieb – wen wunderts – unkommentiert.

Der Hammer kommt (fast) zum Schluss

Statt also die Vermarktung des Stadions anzugehen, wie es seit Monaten gefordert wurde, wird nun die Eigenständigkeit des DSC auf lange Sicht regelrecht verscherbelt. Uns wurde zwar eine Rückkaufoption, bzw. ein Rückkaufrecht versprochen. Aber sind wir doch mal ehrlich. Wenn die KGaA ihr Stammkapital verdoppelt und damit 49% der Anteile an externe Investoren abgibt, dann müssen wir damit rechnen, dass es uns kaum gelingen wird, die Anteile zum Nennwert zurückzukaufen. Vor allem nicht dann, wenn der e.V. so klamm bleibt, dass er niemals die dafür nötigen 2,490 Mio. EURO aufbringen kann.

Präsidium und Wirtschaftsrat bleiben hier vieles schuldig. Wurde eine Unternehmensbewertung durchgeführt? Wenn ja, wie hoch ist dann der Wert? Werden die Aktien zum Nennwert ausgegeben oder ist ein Agio fällig? Als Vergleich: Für 60% der Anteile und 49% der Stimmrechte der TSV 1860 München KGaA musste der Investor Hasan Ismaik rund 14 Mio. EURO investieren. Der Nennwert aller Aktien (100%) beträgt hingegen lediglich 6,5 Mio. EURO.

Die auf der letzten Mitgliederversammlung oft beschworene Transparenz bleibt vollständig aus. Der eigentliche Beschlussantrag, der zwar entschärft, aber dadurch nicht besser wird, taucht nicht in der Einladung zur JHV auf und wird – bei Arminia inzwischen Usus – als letzter Punkt diskutiert und mit nur wenigen Gegenstimmen (meiner eingeschlossen) durchgewinkt. Ich freue mich jetzt schon darauf, dass es zukünftig eine Sperrminorität bei Arminia gibt, die relevante Beschlüsse wie Satzungsänderungen der KGaA blockieren kann und vermutlich aus einer Person besteht. Der e.V. hat 9.600 Mitglieder.

(Ganz) zum Schluss ist selbst der ewige Rebell zufrieden

Endlich habe ich das Gefühl, dass das Präsidium die Mitglieder wieder Ernst nimmt.

Volker Wohlfahrt

Für mich der Satz des Abends. Wenn selbst Volker Wohlfahrt nicht mehr versteht, was gestern Abend leise, still und heimlich verabschiedet wurde, dann hat die neue Vereinsführung wirklich einen tollen Job gemacht. Dumm nur, dass wir weder beim Zahnarzt noch im Quatsch Comedy Club sind.

Ich ertappe mich jedenfalls dabei, dass ich mir die Herren Brinkmann, Lütkemeier und Erdmann zurückwünsche. Das macht mir Angst.

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  1. Andre
    22. Dez 2011
    12:31

    Mann sollte sich überlegen was den Verein im gesammten nach vorne bringt und nicht irgendwelche Behauptungen in den Raum stellen, die Sie sehr geehrter Herr Geilhaupt, aber auch die neue Führung nicht wirklich klug darstellen kann.Wer jetzt was angestoßen hat ist doch in dem Sinne egal, hauptsache ALLE Leute reiten nicht weiter auf Ihrem EGO TRIP.

    MFG

    Antworten
  2. Rasengrün
    22. Dez 2011
    13:27

    Tja, die Bewertung der Vergangenheit lasen wir mal lieber außen vor, da kommen wir eh nicht zusammen, schon gar nicht was Schnitzmeier und seine Rolle angeht. In der Bewertung der JHV wohl schon eher. Zillies lag mit seiner Zahnarzt-Metapher gar nicht so verkehrt und bevor den Mitgliedern der Zahn gezogen wurde hatte eine ganze Horde Anästhesisten gute zwei Stunden Zeit eine wirksame lokale Betäubung der kollektiven Großhirnlappen zu verabreichen. Von langer Hand eingefädelt und professionell durchgezogen, dazu noch das seltene Kunststück vollbracht mit dem Gegenteil von Transparenz “die Gefühle der Mitglieder ernst zu nehmen”. Die Gefühle vielleicht, die Intelligenz sicher nicht. Leider offenbar auch nicht zu Unrecht.

    Antworten
    • Schüppen Ast
      23. Dez 2011
      00:25

      Hallo Rasengrün,

      guter Beitrag, der tendenziell auf meiner Linie liegt.

      Seit der AoMV, auf der die Ausgliederung der Stadiongesellschaft als Ausheilmittel ultimativ verabreicht wurde, ist mir klar, dass von den Sponsoren Arminias eine Beteiligung der Fans außerhalb einer Fananleihe oder finanzielle Unterstützung durch Beitrag, Kartenverkauf etc. KEINERLEI finanzielle Beteilung durch die Fans ( z.B. Fußball ist Fansache ) gewünscht und zugelassen wird.

      Das Abwürgen aller Versuche, sportliche Kompetenz zu installieren, war vor der JHV 2011 vorbildlich, die Installation eines von den Sponsoren vorgeschlagenen Präsidiums, das den Verein im Sinne der Sponsoren lediglich am Leben hält, die dortigen Änderungen der Vereinssatzung und der Verlauf der aoJHV am 20.12.2011 haben mich in meiner Meinung bestätigt, dass eine Mitarbeit oder gar eine Meinung der Mitglieder den bestimmenden Personen ( NICHT die des Präsidiums ) ziemlich egal ist.

      Daher habe ich an den letzten beiden Sitzungen nicht teilgenommen, weil überflüssig.

      Mein Interesse an Arminia beschränkt sich derzeit nur noch aufs Sportliche.

      MfG
      Schüppen Ast

      PS: Ach ja, bei Alex Geilhaupt wirkt der Frust über die Machlosigkeit während des Mitwirkens im VW echt nach.
      Ich persönlich würde seine Gedanken NICHT in der Form ausbreiten, das wirkt zu populistisch.

      Antworten
      • jögi
        23. Dez 2011
        12:47

        Wenn er so einen Frust über die Machtlosigkeit während des Wirkens im VW hätte, dann verstehe ich nicht, dass er sich im Gegensatz zu den anderen Mitstreitern nochmals hat aufstellen lassen. Es kam mir eher so vor, als wenn er sich mit der damaligen Macht im Verein ganz gut arrangiert hatte. Und es muss ja auch irgendeinen Grund geben, warum sich die anderen vier VR-Mitglieder damals so von ihm abgewendet haben.

        An einen gewissen Frust glaube ich wohl. Ich gehe aber eher davon aus, dass sich dieser aus dem Verlust eines Gremienplatzes speist.

        Antworten
  3. jögi
    22. Dez 2011
    14:41

    Ich zitiere mal einen anderen Zeitgenossen aus einem dir nicht unbekannten Forum, als er seinen Eindruck von deinen Text kurz und knapp zusammengefasst hat:

    “Klingt wie ein kleiner Junge, der immer alles besser weiß und den die anderen nicht mehr mitspielen lassen.”

    Ich gehe mal davon aus, dass du für die Kapitalerhöhung auf der Veranstaltung geworben und sie nachher vehement verteidigt hättest, wenn du noch in Amt und Würden wärest. So hat man dir dein Spielzeug genommen, deine und Schnitzels Amtszeit wird im nachhinein im negativen Licht dargestellt und die Mitfechter aus dem VR, mit denen du am Anfang noch auf einer Wellenlänge zu sein schienst, haben sich von dir mit Grauen abgewendet. Da kann es schon mal sein, dass man die beleidigte Leberwurst spielen muss, gell?

    Wer andere scharf kritisiert, sollte vielleicht erstmal vor seiner eigenen Haustür kehren, wenn ich an das gnadenlos gescheiterte Projekt “Fußball ist Fansache” erinnern darf.

    Antworten
    • Schüppen Ast
      23. Dez 2011
      00:30

      N’ Abend jögi,

      ich kenne dich eigentlich als nüchternen, analytischen Kritiker im dsc4ever-Forum.

      Dein Beitrag klingt aber arg polemisch, wieso eigentlich ?

      Das Projekt “Fußball ist Fansache”, an dem auch ich mich beteiligt hätte, war grundsätzlich sehr gut angelegt.

      Durch das Wahl AGs zum VW musste dieses aber auf Eis gelegt werden, zumal die maßgeblichen Personen und Gremien im Hintergrund ( Sponsoren und Präsidium ) NIE die Beteilgung einer Fangruppierung an einer Stadiongesellschaft zugelassen hätten.

      Das war auf der entsprechenden aoJHV deutlichst zu merken ( vergleiche Beitrag Herrn Solls dazu ).

      Freundliche Grüße
      Schüppen Ast

      Antworten
      • jögi
        23. Dez 2011
        12:38

        Auch im 4ever-Forum habe ich nicht nur nüchtern und analytisch kritisiert, als ich dort noch tätig war.

        Mein letzer Stand, was “Fußball ist Fansache” betrifft, die folgende Aussage eines Beteiligten:

        “”Fußball ist Fansache” hat bislang keine Spenden eingesammelt. Allerdings sind – mit Ausnahme von Alex – mittlerweile alle ursprünglichen Vorstandsmitglieder bei “Fußball ist Fansache” zurück getreten. Die Sache ist nie wieder weiter voran getrieben worden. Schade eigentlich, denn man hätte da etwas Gutes draus machen können.”

        Hört sich für mich nicht so an, als wenn FiF aufgrund der Wahl von Alex aufs Eis gelegt wurde.

        Antworten
    • 23. Dez 2011
      00:31

      Nein, ich hätte der Kapitalerhöhung nicht zugestimmt und sicher auch nicht verteidigt.

      FiF ist tatsächlich gescheitert. Leider. Daher wurde das Vereinsvermögen, das relativ gering ist, auch dem DSC gespendet.

      Antworten
      • jögi
        23. Dez 2011
        12:26

        Gut, lassen wir das im Raume stehen, lässt sich ja weder in die eine oder andere Richtung im Nachhinein beweisen. Ich bleibe allerdings bei meinem Standpunkt, dass das schon ein wenig nach beleidigter Leberwurst anhört. Und da schein ich ja nicht mit alleine dazustehen.

        Einen Vorwurf wirst du allerdings auf keinen Fall so einfach entkräften könnwen. Wenn dir die Vorgehensweise des neuen Vorstandes so gegen den Strich geht und du ernsthafte Bedenken hast, warum äußerst du deinen Standpunkt nicht auf der JHV. Es bestand reichlich Gelegenheit dazu. Stattdessen hälst du dort still und haust am folgenden Tag per Online-Blog auf die Entscheidungsträger drauf. Das ist ein mieser Stil. Wenn man im entscheidenen Moment nicht den Mumm aufbringt, seine Stimme zu erheben, dann schweigt man besser im Nachhinein.

        Antworten
  4. Volker Wohlfahrt
    22. Dez 2011
    15:36

    Alex, verpiss Dich. Frohes Fest.

    Antworten
    • Schüppen Ast
      23. Dez 2011
      00:36

      Guten Abend Herr Wohlfahrt,

      bin zwar auf diversen MVs einiges von Ihnen gewohnt,
      nur nicht solche Verbalinjurien.

      Kommen Sie mal runter auf den “Rasen der Schücoarena” und freuen Sie sich doch am sportlichen Aufschwung.

      Frohe Weihnachten.

      War übrigens einen so schlechten Stil pflegt, sollte sich mal in einer stillen Stunde fragen, ob er noch ernst genommen werden möchte.

      Schüppen Ast

      Antworten
  5. Karl Heinz
    22. Dez 2011
    22:11

    Wenn ich den Slogan auf dieser Seite schon lese, dann muss ich echt ins Essen brechen. Wie es schon zu seiner Zeit im Verwaltungsrat bei Arminia war: Machtgier und Klugscheissen!!! Einer der sich auf der JHV über die Wahl seines warmen Bruders Köster freut als hätte er gerade gegen Raab die 500.000 Euro gewonnen. Und vor allem Köster, der auf der JHV schlafend in der ersten Reihe sitzt und nur ab und zu mal gelangweilt nach oben schaut. Ihr zwei seid machtgeil, der Verein interessiert euch nicht. Der ist nur Mittel zum Zweck! Interne Mails stehen in der Zeitung, weil einer von euch geplaudert hat…die Aktion mit Brinkmann…KINDISCH ist das!!!

    “Klingt wie ein kleiner Junge, der immer alles besser weiß und den die anderen nicht mehr mitspielen lassen.”

    Das passt wirklich wie Arsch auf Eimer zum Geilhaupt!!!

    Antworten
  6. Zachdi
    23. Dez 2011
    17:18

    Hallo Herr Geilhaupt,

    Sie schreiben im letzten Absatz, daß Sie sich Hr. Brinkmann, Hr. Lütkemeier und Hr. Erdmann zurückwünschen und das macht Ihnen Angst.

    Also Wenn Sie Angst haben, dann bleiben Sie doch bitte in Berlin. Sie tun uns allen einen Gefallen.

    Außerdem ist es recht interessant, daß Sie während Ihrer Amtszeit bei Arminia über “Erfolg” sprechen. So interpretiere ich die Maßnahmen, die “auf den Weg gebracht wurden“.
    Nichts für ungut, aber Sie sollten sich um Ihre Familie kümmern, um Ihre Firma und die Arminia mal in Ruhe lassen. Sie hatten Ihre Chance und haben versagt.

    Manche sagen leider, ich sage zum Glück.

    Antworten
    • 23. Dez 2011
      17:24

      Interessant, dass Sie es als Glück empfinden, dass uns die finale Rettung während unserer Amtszeit nicht gelungen ist. Können Sie dass erklären?

      Antworten
      • Zachdi
        23. Dez 2011
        18:03

        Habe ich mich verschrieben? Oder wie soll ich Ihre Frage verstehen?

        Glück… finale Rettung… nicht gelungen???

        Ich bin irritiert. Aber zum Thema. Ich glaube nicht, daß die erfolgreiche Linzenzerteilung für die 3 Liga (ich nehme an das meinen Sie) durch Ihr mitwirken zustande gekommen ist.

        Antworten
        • 23. Dez 2011
          18:23

          Wenn Sie ein rein monetäres Engagement meinen, dann gebe ich Ihnen sicherlich recht.
          Allerdings haben wir die Geschäftsführung bei der Akquise durchaus unterstützt.

          Ich meine mit finaler Rettung allerdings etwas anderes. Beispielsweise die Entschuldung des e.V. durch eine Vermarktung von Stadionanteilen. Und das empfinde ich persönlich nicht als Glück sondern vielmehr als Unglück.

          Antworten
  7. Richie
    28. Dez 2011
    16:32

    Sorry Alex, aber während Deiner kurzen Amtszeit gab es nur Chaos im Club, öffentliche Scharmützel und pressegeile Maulwürfe. Ohne etwas unterstellen zu wollen muss ich dennoch feststellen – das ist jetzt vorbei! Jetzt macht es den Eindruck, als würde im Finanzbereich professionell gearbeitet. Den Eindruck hatte ich vorher nicht.

    Zillies wählt einen Weg, der nicht weiter auf Kredite, fremde Almosen und Geld auf Pump baut. Die Zeit der Transferkonten und Täuschungen muss vorbei sein. Es geht um solides wirtschaften und darum, nur das Geld auszugeben, was man auch besitzt. Etwas, das offensichtlich auch Schnitzmeier nicht beherrscht hat.

    Zillies ist ein erfahrener Sanierer. Genau das, was der Club jetzt braucht. Ähnlich wie seiner Zeit unter Bruchhagen muss das jetzt alles nicht populär sein, sondern es muss den Club vor dem finanziellen Kollaps retten. Dafür hat er einen Weg gewählt, den er für gangbar und finanzierbar hält. DAs verdient breite Unterstützung.

    Persönliche Animositäten und unterschwelliges Gejammer über nicht erhaltene Streicheleinheiten sind in meinen Augen jetzt fehl am Platze.

    CU

    Richie

    Antworten

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